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Willkommen bei Slagstar!
Das erste Bindemittel für ökologischen Beton.

Betontag 2010: Zwölf Schätzmeister wurden gesucht
Vom 22. – 23.April fand heuer der achte Internationale Betontag im Wiener Austria Center statt. Auch Slagstar ÖkoBeton war wieder mit einem Messestand vertreten. Neben intensiven Diskussionen über die Einsatzmöglichkeiten von Slagstar ÖkoBeton im Hoch- und Tiefbau, stieß auch das Gewinnspiel auf besonders großes Interesse. Schließlich galt es das genaue Gewicht einer Slagstar ÖkoBeton-Kugel zu schätzen. Über 200 Besucher rechneten, hoben und kalkulierten um den richtigen Wert zu erraten. Die 12 Teilnehmer die am Exaktesten geschätzt haben, können sich über eine geführte Stadtrundfahrt durch Wien mit einem Segway freuen. Das Gewicht der Slagstar ÖkoBeton-Kugel beträgt übrigens rund 9.000 Gramm.
Symposium „Neue Entwicklungen bei hydraulischen Bindemitteln“ in Ungarn

Über 50 Wissenschaftler, Planer und Vertreter der Bauwirtschaft kamen am 23.März  zum Symposium „Neue Entwicklungen hydraulischer Bindemittel und Anwendungsmöglichkeiten für die Mörtel- und Betonherstellung“ an der technischen Universität in Budapest. Veranstaltet würde die Konferenz von der Ungarischen Betonvereinigung FIB. Die Themenbreite der Vorträge erstreckte sich über aktuelle Forschungsergebnisse, Trends und Entwicklungsperspektiven für hydraulische Bindemittel in Ungarn, Erfahrungsberichte bei bereits fertiggestellten Bauprojekten bis zu neuen Anwendungsmöglichkeiten von  hydraulischen Bindemitteln, wie etwa dem Fertigteilbereich. Die Vorträge finden Sie hier zum Downloaden.

Informationen unseres Kooperationspartners in Ungarn finden Sie unter www.keszenlet.hu.
CO2-Einsparung bei Baustoffen

Über 120 Planer, Architekten und Vertreter der Bauwirtschwaft kamen am 13. Mai  zum Symposium „CO2-Einsparung bei Baustoffen“, das vom Österr. Ingenieur-und Architekten-Verein gemeinsam mit der Arch+Ing Akademie veranstaltet wurde. Themen der Veranstaltung: Möglichkeiten  zur  CO2-Einsparung bei Baustoffen, Förderungsoptionen und die Vorstellung von CO2-reduzierenden Produktlösungen.

Das Interesse am Thema war groß. Mehr als 120 Teilnehmer kamen zum ersten Symposium „CO2-Einsparung bei Baustoffen“ in den Festsaal des Österr. Ingenieur- und Architekten-Vereins. „Dass das Thema für Planer und Architekten spannend  ist, haben wir gewusst – aber mit so einem Andrang haben wir nicht gerechnet“, freut sich Nikolaus Thaller, Geschäftsführer der Arch+Ing Akademie.

Das Symposium wurde vom ÖIAV und von der Arch+Ing Akademie gemeinsam veranstaltet. Für die praxisbezogenen Inhalte sorgten die Kooperationspartner
A-NULL Bauphysik GmbH,  Durisol Werke GmbH, „ÖkoKauf Wien“, Institut für Baubiologie und -ökologie und die Wopfinger Baustoffindustrie GmbH.

Praxisbeispiele und ökologischer Beton
Ziel der Veranstaltung war es, Architekten und allen anderen Planern Chancen und Möglichkeiten zur CO2-Einsparung bei Baustoffen aus verschiedensten Bereichen aufzuzeigen. So wurden einerseits Förderungsoptionen für CO2-reduzierte Baustoffe, wie etwa beim OI3-Index, aufgezeigt, andererseits Tipps für Ausschreibungen vermittelt. Wie öffentliche Stellen in ihren Leistungsbeschreibungen mit Ökologie und CO2-Einsparung umgehen, führte das Beispiel von „ÖkoKauf Wien“, einem Umweltprogramm der Stadt Wien, vor Augen.

Dass es für den Baustoff „Beton“ sehr wohl bereits CO2-einsparende Lösungen gibt, zeigten die Produktpräsentationen des  Slagstar Ökobetons der Wopfinger Baustoffindustrie und des „Klimaschutz-Steins“ der Durisol Werke. Wie man als Architekt das Thema CO2-Einsparung bei Baustoffen konkret umsetzen kann, demonstrierte das Beispiel des Niederösterreichhauses in Krems. Den Abschluss des praxisbezogenen Symposiums bildeten die Berechnungsbeispiele für ökologische Systemlösungen bei Bauteilen und Gebäuden der A-NULL Bauphysik.

„Im Zeichen strenger werdender EU-Vorgaben, CO2-Zertifikatsverhandlungen und erhöhten Klimaschutzes wird das Thema CO2-Einsparung im Bauwesen für Architekten und Planer in Zukunft immer wichtiger werden“, so Heinz Brandl, Präsident des ÖIAV, „Mit diesem Symposium haben wir gezeigt, dass die Umsetzung von CO2-reduzierenden Maßnahmen am Bau bereits heute umfassend möglich ist.“

Bildtext: Die Vortragenden: Helmut Brezinschek, MA29; Johannes Stockinger, Stockinger & Partner; Nikolaus Thaller, Arch+Ing Akademie; Hildegund Mötzl, IBO; Christian Waldner, AllesWirdGut; Julia Posch und Günter Woltron, Wopfinger Baustoffindustrie;  Peter Kendelbacher, Durisol Werke; Heinz Brandl, ÖIAV und Kurt Battisti A-O-Bauphysik (von li. nach re.)

Vorträge:
Slagstar-Lizenz für Indien
Der indische Zementhersteller „Trinayani Cement Pvt Ltd“ erwirbt die Lizenzrechte für den Spezialzement „Slagstar“ der Wopfinger Baustoffindustrie. Das innovative Zementunternehmen wird das Spezial-Bindemittel exklusiv in Indien produzieren.

Wopfing, 05.August. „Wir freuen uns sehr über den Willen und die Entscheidung unserer indischen Geschäftspartner Technologie-Vorreiter in Asien zu werden. Indien ist das erste Land im asiatischen Raum, das unseren Spezialzement Slagstar in Lizenz produzieren wird“, so Robert Schmid, Geschäftsführer der Baumit-Beteiligungen anlässlich der feierlichen Lizenzübergabe an die Trinayani Cement Pvt Ltd.

Der indische Zementhersteller plant zwei Mahlanlagen für Slagstar mit einer Kapazität von je einer Million Tonnen in Jajpur und in Jamshedpur zu errichten. „Durch den Erwerb der Exklusiv-Lizenz von Slagstar für Indien erwarten wir uns einen technologischen und ökologischen Vorsprung für unsere Positionierung am indischen Zementmarkt“, erklärt Bipin Kumar Agarwal, Direktor der Trinayani Cement, „Einerseits wird auch in Indien das Thema CO2-Einsparungen in den kommenden Jahren immer stärker werden, andererseits verzeichnen wir gerade im Bereich Sulfat- und Säureangriff viel Nachfrage und können hier mit Slagstar eine ideale Lösung anbieten.“

Vorzeigeprodukt aus Österreich
Slagstar ist eine weltweit einzigartige Entwicklung der Wopfinger Baustoffindustrie. Für seine Produktion wird als Grundkomponente Hüttensand und nicht, wie bei anderen Zementen üblich, Portlandzementklinker eingesetzt. Aufgrund dieser Zusammensetzung benötigt man für die Slagstar Produktion nur eine Mahlanlage. Der energieintensive Brennprozess, der zur Herstellung des Portlandzementklinkers notwendig ist, entfällt. Daher ist es möglich, mit Slagstar erstmals Ökobeton zu erzeugen. Pro 1.000 m³ Beton können bis zu 200 Tonnen an CO2-Emissionen eingespart werden. Neben seiner CO2-Einsparung weist Slagstar noch weitere besondere Produkteigenschaften auf. So ist der Spezialzement besonders sulfat- und säurebeständig und verfügt über sehr hohe Endfestigkeiten.

Großes internationales Interesse
Seit 2003 wird Slagstar am österreichischen Markt vertrieben. „Das internationale Interesse an Slagstar ist groß. Wir sind mit einigen großen Zementverbrauchern weltweit in Lizenzverhandlungen“, verrät Robert Schmid, „Das Thema CO2-Einsparung bei Zementen und die Suche nach Lösungen wie Slagstar ist international schon viel stärker spürbar. Da hinkt Österreich noch nach.“

Bildtext: Slagstar-Erfinder DI Denes Novak und Mag. Robert Schmid, Geschäftsführer der Baumit-Beteiligung GmbH bei der symbolischen Übergabe der Slagstar-Lizenz an die beiden Firmeneigentümer des indischen Zementherstellers „Trinayani Cement Pvt. Ltd“ Vijay Saraogi und Bipin Kumar Agrawal (v.l.n.r.)

Info: Mag. Julia Posch
Wopfinger Baustoffindustrie GmbH
+43/664/2169502
j.posch@wopfinger.baumit.com
In jahrzehntelanger Forschungsarbeit entwickelte die Wopfinger Baustoffindustrie Slagstar - ein neues Bindemittel, das anstelle von herkömmlichem Zement für die Betonherstellung verwendet werden kann.

Aus Slagstar hergestellter Beton weist besondere Produkteigenschaften auf:
  • niedrige Wärmeentwicklung
  • erhöhter Säurewiderstand
  • höchste Sulfatbeständigkeit
  • hohe Endfestigkeit
  • massive CO2-- und NOx-Einsparung
  • besonders dichtes Betongefüge

Slagstar besteht aus Hüttensand, Sulfatträgern und Spezialzusätzen. Das völlig neuartige Hüttensandbindemittel wird ohne Brennprozess produziert und sorgt so für eine CO2-Einsparung bis zu 90 Prozent im Vergleich zu herkömmlichen Zementen.

Slagstar ist das erste Bindemittel für Beton welches nach den strengen Kriterien des österreichischen Instituts für Baubiologie (IBO) allen ökologischen Anforderungen entspricht und daher das IBO-Gütezeichen erhalten hat.

Mit Slagstar kann erstmals umweltfreundlicher Beton produziert werden. Als Auszeichnung für diese Innovation im Bereich Nachhaltigkeit und Umwelt bekam die Wopfinger Baustoffindustrie für Slagstar den niederösterreichischen Innovationspreis.

Slagstar ist EU-geprüft - es verfügt über die Europäische Technische Zulassung (ETA). Die CE-Kennzeichnung auf Basis der EN 197-1 bestätigt die Übereinstimmung mit der ETA. Mit dem Einbauzeichen ÜA wird die Übereinstimmung mit den Bestimmungen der Baustoffliste ÖA betreffend der besonderen Verwendung als Bindemittel nach ÖNORM B 3327-1 dokumentiert. Slagstar kann wie Zement für die Betonherstellung verwendet werden.
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